Zyklus wieder da?
2 Monate nach der letzten Zoladexspritze ist wieder eine Blutung aufgetreten. Mal sehen, ob das jetzt wieder regelmäßig kommt.
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Pink
Brustkrebs-Schleife

Vorsorge ist besser als heilen!
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Wie soll ich mich entscheiden?
Ich war eigentlich immer ein Mensch, der sich gut entscheiden konnte und dann auch mit der Entscheidung leben konnte - auch wenn es mal - vorsichtig ausgedrückt - nicht optimal lief. Ich habe mich dann immer gefragt: würdest du es genauso machen, wenn du wieder vor dieser Entscheidung ständest? Und meistens war die Antwort : ja.
Insofern habe ich ein großes Vertrauen darin, dass ich meinen Weg gehen werde, egal, wie auch immer, wo auch immer ich abbiege.
Mein Mann sagte mir gestern wieder einmal: Lass Deinen Bauch entscheiden. Der Bauch weiß immer, was das Richtige ist. Wenn Dein Verstand A sagt, und Dein Bauch grummelt, dann ist was nicht in Ordnung, dann muss man A überdenken (vorausgesetzt, das Bauchgrummeln rührt nicht gerade da her, dass man seit langem nichts mehr gegessen hat...;)).
Denn nichts ist schlimmer, als auf einem Weg zu sein, bei dem man mit sich nicht im Reinen ist.

Dennoch spielen belegbare Fakten immer noch eine große Rolle bei wichtigen Entscheidungen. Ich informiere mich, soviel es eben geht.
Dann geht es ans Bewerten. Trau keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.
Wenn ich im Internet in Krebs-Foren über den Aussagen Betroffener brüte, dann weiß ich, das sind zumeist jene, denen es eher schlecht geht. Einer, dem es gut geht, schreibt eher nicht in solchen Foren, sondern lebt glücklich sein Leben anderswo. Aber ich weiß nicht, wie viele das im Vergleich zu den Forenschreibern sind. D.h. ich weiß im Grunde nicht, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, genau jene unangenehme Nebenwirkung einer Therapie zu erleiden, von der ich im Internetforum lese.
Dann gibt es Quellen über statistische Auswertungen.
Zum Beispiel:
Von 10000 Frauen sterben 47 weniger an Eierstockkrebs, wenn sie sich prophylaktisch die Eierstöcke entfernen lassen im Vergleich zu nicht Operierten. Aber: es sterben mehr als 800 mehr an Herzkreislauf-Erkrankungen durch die Folgen der Eierstockentfernung.
Quelle: http://www.femica.at/eierstockentfernung/eierstoecke_sind_wichtig/index.htm
Das spricht für mich eindeutig gegen eine Operation, zumal ich ja nicht mal von Eierstockkrebs betroffen bin. Hätte ich Eierstockkrebs, wäre es keine Frage, dann müssten die Dinger raus. Und ich würde mit den Folgen leben lernen.
Die für mich entscheidende Frage ist: wie groß ist mein Risiko eines Rezidivs, wie stark kann ich es senken, durch Zoladex oder durch Eierstockentfernung, und bin ich bereit, dies durch ein erhöhtes Risiko anderer Krankheiten zu erkaufen?
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Eine Ausschabung...
... ist dann wohl doch nicht notwendig.
Manchmal erledigt sich ein Problem von selbst.
Gestern abend deutete es sich schon etwas an.
Ich habe eine Blutung bekommen. So richtig mit allem, Ziehen im Unterleib. Zur Zeit sitze ich hier mit Wärmflasche auf dem Bauch.
Heute morgen hatte ich ein echtes Problem. Woher sollte ich ahnen, dass ich doch noch mal Binden brauchen würde? Ich hatte keine da!
Die Frage ist, ob das jetzt wieder regelmäßig so kommt, oder ob das einfach eine Abbruchblutung ist. Im ersten Fall bedeutet das, dass die Hormone wieder ihre Arbeit aufgenommen hätten. Und das dürfen sie noch nicht. Ich würde dann Aromatasehemmer bekommen, sagte meine Ärztin. Um festzustellen, ob die Blutung hormonell bedingt ist, muss der Hormonstatus bestimmt werden.
Ich bin ja gespannt.

So manches Mal spukt mir eine Idee im Kopf rum. Eine Vorstellung, wie es wäre, wenn ich nochmal ein Baby bekommen könnte. Eine irre Idee.
Aber ich darf nicht.
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Großes Baby - später Brustkrebs?
Nach einer neuen Studie soll es einen Zusammenhang zwischen der Körpergröße bei Geburt und dem Risiko, an Brustkrebs zu erkranken geben.
Tatsächlich war ich als Baby recht groß und schwer.
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Müde
Nach 2 Jahren Krebstherapie bin ich echt müde. Ich habe keine Lust mehr auf Zoladex und Tamoxifen. Die Tamoxifen-Tabletten vergesse ich andauernd. Ich denke einfach nicht daran.
Morgens, wenn der Wecker klingelt, denke ich stets, die Nacht war zu kurz. Und abends finde ich den Weg ins Bett nicht. Weil der Tag nicht schon zu Ende sein darf, wenn man endlich Ruhe und Zeit für sich gefunden hat.
In meinem Kopf sind so viele Ideen und Projekte, aber ich schaffe es nicht, sie in die Tat umzusetzen. Ich war früher schon nicht so der Typ, brauchte schon immer einen Anstoß von außen, aber durch die Behandlung ist das noch schlimmer geworden.
Ich bin gespannt, ob das wieder besser wird, wenn ich statt Zoladex Arimidex bekomme?
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Manchmal...
... kommt die Angst doch mal wieder hoch. Wenn die Knochenschmerzen zunehmen. Wenn es im Körper zwickt, wo es nicht zwicken soll.
Zum Beispiel tat es vor ein paar Tagen weh, wenn ich auf meinen linken Wangenknochen drücke. Beim rechten nicht. In den Gelenken tut es weh. Der Arzt fragte mich, ob es immer wieder dieselbe Stelle ist, die schmerzt, oder ob die Schmerzen allgemein überall in den Knochen sind. Tja. Im großen und ganzen überall. Wenn ich im Büro mal vom Schreibtisch aufstehe, humpele ich erst, weil jeder Schritt Schmerzen bereitet. Man hat das Gefühl, die Gelenke quietschen. Nach ein paar Metern Gehen nimmt der Schmerz ab. Ich kann stundenlang herumlaufen, das macht mir gar nicht aus. Aber wenn ich vom Sitzen aufstehe, gehe ich erst durch eine kleine Hölle.
Wenn es immer die gleiche Stelle wäre, eine bestimmte Stelle, die wehtut, dann müsste man nachschauen. Nachschauen, ob sich da der Krebs wieder festgesetzt hat.
Also freue ich mich darüber, dass es überall gleichmäßig schmerzt!
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Antihormontherapie
Seit Juni 2006 bekomme ich jeden Monat eine Zoladex-Spritze und muss jeden Tag Tamoxifen einnehmen. Gestern war ich mal wieder da, um mir die Spritze geben zu lassen.
Die Nebenwirkungen sind mal mehr mal weniger stark. Ich beobachte an mir, dass ich in den ersten Tagen nach der Spritze sehr müde bin - ich muss mich mittags hinlegen. Und die Knochenschmerzen sind in den ersten Tagen auch verstärkt.
Zoladex soll ich zwei Jahre lang bekommen, d.h. die Hälfte habe ich schon rum. Danach geht es mit Arimidex weiter. Meine Ärztin will aber nochmal mit den Ärzten der Klinik sprechen, wo ich operiert wurde, ob der Behandlungsplan aufgrund neuerer Erkenntnisse in der Krebsforschung geändert werden soll.
Nächsten Monat steht wieder eine ausführlichere Untersuchung an. Ich fühle mich in guten Händen und bin zuversichtlich, dass der Krebs nicht mehr zurückkommt!
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Mistel
Ich habe beschlossen, nochmals eine Mistelkur zu machen. Ampullen sind bereits bestellt, nächste Woche geht es los.

Edit: Leider doch nicht. Die Ampullen sind zur Zeit nicht lieferbar.
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Ursachen?
Habe gerade eine Dokumentation über die Tscher*nobyl-Katastrophe vom April 1986 gesehen - und mich gefragt, ob mein Krebs letztendlich darin begründet liegt.
Damals war ich gerade im ersten Jahr meines Studiums. Jeden Tag gab es Meldungen mit Angaben, wie Lebensmittel radioaktiv belastet seien. Meine Oma kümmerte sich nicht darum. Sie gab unserm Wellensittich frischen Salat, obwohl man den eigentlich nicht essen sollte. Das arme Tier starb auch irgendwann später - Ursache unklar.
Beweisen lässt sich ein Zusammenhang nie. Aber der Gedanke kommt einem. Und ich kann nichts daran ändern.
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