Lebenszeichen
Heute ist ein Tag des Aufräumens. Erstaunlich, was sich alles so ansammelt, was man jahrelang nicht angeguckt hat.
Und das sind nicht nur Dinge, die man in den Müll werfen kann, oder zur Altkleidersammlung gibt, sondern auch alte Passwörter zu Accounts, die es teilweise schon lange nicht mehr gibt. Um so erfreulicher ist es, hier hereinzuschauen und zu sehen: Es gibt mich hier noch! Und erstaunlich, wie lange es schon her ist, seit der Krebs-Diagnose - und toitoitoi! - kein Rezidiv bisher.
Das sind also meine Lebenszeichen.
Und es freut mich auch sehr, wieder mal bei Frau Novemberregen und all den anderen "alten Bekannten" vorbeizuschauen.

Ich habe auch nach Ende der Krebsbehandlung nicht wieder in Vollzeit gearbeitet. Aber es sind nun schon seit Jahren 30 Stunden in der Woche. Möglicherweise gehöre ich laut Aussagen unseres Bundeskanzlers zu den Lifestyle-Teilzeit-Arbeitenden. Aber ich bin mir sicher, dass ich bei 33% mehr Arbeitszeit bestimmt nicht 33% mehr Ergebnisse abliefern würde - so wie es jetzt ist, ist es gut. Ein wenig Leerlaufzeit fördert die Kreativität. Und ich könnte mir durchaus vorstellen, diesen Job noch bis über das bisherige Rentenalter hinaus zu machen. Solange das Oberstübchen noch funktioniert.
Denn mir gefällt es, immer wieder was Neues dazuzulernen, unabdingbar in meinem Beruf.
in: Die Frau in der Gesellschaft
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