Chemo-Hirn
Einem Artikel im Ärzteblatt zufolge hinterlässt die Chemotherapie Spuren im Gehirn. Selbst nach 5 bis 10 Jahren lassen sich Veränderungen im Hirnstoffwechsel mittels Positronenemissionstomographie (PET) nachweisen, heißt es dort. Diese Veränderungen im Hirnstoffwechsel bewirken, dass sich die Betroffenen bei gleicher Aufgabe mehr geistig anstrengen müssten als Gesunde.
Auch Tamoxifen habe eine Wirkung auf das Gehirn. Da bei Tamoxifen-Patientinnen der Ruhestoffwechsel in den Basalganglien um 8 Prozent geringer sei, gebe es größere Schwierigkeiten, Gedanken in Handlungen umzusetzen.

Jetzt wundert es mich nicht mehr, dass ich vergesslich geworden bin und sich eine gewisse Antriebslosigkeit breit macht.
in: Brustkrebs
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Gehirnwäsche
Ich geb ja zu, der Titel ist etwas provokativ. Aber er trifft es ziemlich gut.
Sätze, die man (s)einem Kind niemals sagen sollte:
  • "Das machst du immer falsch!"
  • "Das wirst du nie lernen!"
  • ... tbc
in: Gedanken
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Bumerang
Ausgerüstet mit Gummistiefeln bin ich mit meinem Sohn heute aufs benachbarte Stoppelfeld gegangen. Der Weg dorthin führt über eine Behelfsbrücke aus Gitter über einen Graben, ein beherzter Sprung über einen weiteren Graben, und die große freie Fläche lag vor uns.
Mein Sohn hatte auf dem Dachboden meinen alten Bumerang gefunden. Vor knapp 20 Jahren waren mein damaliger Freund R. und ich Bumerang-Fans. Diesen Bumerang habe ich selbst hergestellt damals, und mit etwas Übung schaffte ich es, ihn zu werfen und wieder aufzufangen.
Es war ein Gefühl wie eine Zeitreise in die Kindheit, als wir durch den weichen, teilweise schlammigen Boden um die Wette nach dem geworfenen Holz liefen. In den Pfützen spürte man das Leben, grüner, glibbriger Froschlaich (?) schwamm darin. Der Schlamm hielt unsere Stiefel fest, so dass wir sie fast verloren hätten beim Laufen. Ich spürte das Leben, denn ich war im Jetzt. Keine Gedanken an die Zukunft waren mehr in meinem Kopf, ich spürte die Sonnenstrahlen im Gesicht, den Frühlingswind in meinen Haaren und hörte das Lachen meines Kindes. Kann es ein größeres Glück geben?
in: Achtsamkeit des Augenblicks
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Noch ein Stöckchen
Nach meinem ersten Stöckchen habe ich wieder eins zugeworfen bekommen von Lichtblick.

Erzähl uns darüber, womit Du die meiste Zeit im Leben verbringst.

Schlafen und Lesen und Lernen - es gibt immer Neues zu entdecken und zu lernen.


Welchen Stellenwert nimmt in diesem Kontext Dein Blog ein?

Mein Blog ist mein Tagebuch, ich schreibe meine Gedanken auf, um sie zu ordnen. In erster Linie wirkt das Schreiben auf mich wie eine Therapie. Wenn ich anderen mit meinem Blog auch etwas geben kann, dann freue ich mich.

Würdest Du auch bloggen wenn Deine Inhalte von niemandem gelesen würden?

Ja, ich denke schon. Mit Feedback ist es aber schöner.


Spielt Geld eine Rolle, wenn du Dein Blog pflegst?

Nein.

Verbesserst Du unsere Welt mit dem was Du in Deinem Blog schreibst?

Ich weiß nicht, ob die Welt dadurch besser wird. Sie wird jedenfalls nicht schlechter ;-)

Wie lange möchtest Du noch bloggen?

Darüber mache ich mir keine Gedanken. Ein Ende ist vorerst nicht geplant.


Erbringst du innerhalb oder ausserhalb der Blogosphäre ein soziales Engagement für unsere Gesellschaft?

Ich erziehe ein Kind. Kinder sind unsere Zukunft.

Was bedeutet für dich der Beginn eines neuen Tages?

Neuer Tag, neues Glück. Gespannte Erwartung, was der Tag bringen wird. Und erstmal ein gemeinsames Frühstück mit meinem Sohn. :-)

Was nimmst Du wahr, wenn Du Dich im Wald aufhältst?

Den Duft des Waldes, Sonnenstrahlen, die sich durch das Laub der Bäume durchmogeln, Vogelzwitschern, das Hämmern eines Spechts, den weichen Waldboden, das Knacken von Zweigen unter meinen Füßen.

Was denkst Du über Dein eigenes Sterben?

Ich habe vor langer Zeit mal geträumt, dass ich 94 Jahre alt werde (meine Oma ist 98 Jahre alt geworden). Natürlich weiß ich nicht, wann ich sterben werde, und möglicherweise werde ich nicht so alt, wenn meine Krankheit zurückkehrt. Aber ich bin voller Hoffnung, dass ich noch viele Jahre leben werde, um meinen Sohn aufwachsen zu sehen.
Ich wünsche mir zu gegebener Zeit einen sanften Tod. Ich möchte abends zu Bett gehen, einschlafen und am nächsten Morgen dann nicht mehr aufwachen.
Es mag vielleicht seltsam klingen, aber manchmal denke ich, ich habe mehr Angst vor anderen Dingen als vor dem (eigenen) Tod.


Schwierige Fragen waren das zum Teil. Und ich bin mir nicht sicher, wer dieses Stöckchen schon hatte. Vielleicht möchte Frau Schlüsselkind das Stöckchen aufgreifen?
in: Stoeckchen
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